Kreislehrgang Technik / Randori in Oldenburg

Am 28.08.2011 waren wir zum Kreislehrgang Technik  / Randori auf den Matten des PSV Oldenburg zu Gast. Die Leitung hatten unser Übungsleiter Thomas Uehlken. Von unseren Judoka waren Thomas, Alma, Leon, Rene, Marie, Ännie und ich (Christian) angereist. Neben uns waren der PSV Oldenburg und die Judo-Tiger-Visbek mit auf der Matte vertreten.

Nach einer kurzen Begrüßung wies Thomas auf die Regeln und Verbote der verschiedenen Alterstufen hin, so unter anderem auf das Verbot in der Altersklasse U11 des Hebelns und Würgen, ebenso bei U 14 die Verbote des Würgens und der Verwendung von Gegendrehtechniken. Des weiteren wurden gesperrte und gefährliche Würfe genannt und zur Besinnung gemahnt. Besonderes Augenmerk legte er auf die Erklärung der verheerenden Wirkung von Hebeltechniken da diese ab der Alterstufe U14 das erste Mal erlaubt sind und viele teilnehmende Judoka neu in dieser Altersklasse kämpfen.

Thomas zeigte mit Christian nach einer kurzen Erwärmungsphase nochmalig allen Judoka  die “Grundschule” des Judo. Die verschiedenen Bewegungsrichtungen und Formen wurden erklärt und wiederholt und schon ging es dann auch schon ans Werfen.
O-Soto-Otoshi stand auf dem Programm erst in der Grundform und dann in der Wettkampfform. Hier wurde dieser Wurf bis ins kleinste Detail erläutert und deren Bedeutung für den Wettkampf hervorgehoben. Natürlich stand dann Üben Üben Üben auf dem Programm was von den anwesenden Judoka gut umgesetzt wurde.
Nach einer kurzen Pause ging es dann am Boden weiter. Thema war hier Yoko-Shio-Gatame in verschiedenen Varianten mit der Einbindung von Hebeltechniken. Dieses gefiehl Christian nicht immer wirklich da er von Thomas zu Demonstrationszwecken manchmal bis zur Bewegungslosigkeit “eingeschnürrt” wurde um deren Wirkung zu veranschaulichen. Nachdem dieses geübt wurde stand dann die Technik Ashi-Gatame im Vordergrund. (Hebeln mit Hilfe des Beines). Auch hier wurde minutiös auf die Besonderheiten dieser Technik eingegangen und immer wieder über die Folgen einer “durchgerissenen” Technik aufgeklärt. Zu guter Letzt gab es Übungskämpfe zu absolvieren und ein kleines auflockerndes Spielchen durfte auch nicht fehlen.

Alles in allem war es ein gelungener Lehrgang der die Judoka an ihre Grenzen brachte und man hörte des öfteren “huh ist das anstrengend”. Wir freuen uns auf den nächsten Lehrgang und vor allem auf die anstehenden Wettkämpfe und danken den Vereinen für ihre Teilnahme.

 

 

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